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Instandhaltung · an einem Beispiel

Reparaturwissen festhalten.

Ein Beispiel: Aus einer Sprachnachricht nach der Reparatur erstellt KI einen Berichtsentwurf. Der Instandhalter prüft und bestätigt ihn. Kollegen könnten später nach ähnlichen Fällen suchen.

Beispiel · kein Praxisfall

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Lukas Stache, Gründer

Erstes Gespräch: 45 bis 60 Minuten per Video, ohne Vorbereitung. Schriftliche Auswertung im zweiten Gespräch. Ablauf und Aufzeichnung →

Schematische Darstellung mit Beispieldaten.

  1. 0:00Störung in der Nachtschicht
  2. 0:06Übrig bleibt eine Zeile
  3. 0:16Einsprechen, Foto dazu
  4. 0:30Rückfragen und Bestätigung
  5. 0:38Suche nach dem Fehlerbild
  6. 0:54Vorgesehene Ablage
  7. 1:03Passt das zu Ihnen?
Text zum Video lesen

0:00 Störung in der Nachtschicht

Störung an der Anlage. Es ist Nachtschicht. Und der Kollege, der das schon einmal hatte, hat heute frei.

0:06 Übrig bleibt eine Zeile

Nach einer Reparatur fehlt oft die Zeit für einen ausführlichen Bericht. Übrig bleibt eine einzige Zeile. Und das Wichtigste steckt im Kopf.

0:16 Einsprechen, Foto dazu

So könnte es anders laufen: Der Instandhalter spricht kurz ein, was er gefunden und getan hat. Dazu ein Foto vom Schaden. Daraus entsteht ein Berichtsentwurf. Was unklar bleibt, ist als offen markiert.

0:30 Rückfragen und Bestätigung

Fehlt etwas Wichtiges, fragt das System gezielt nach. Wie in einem kurzen Interview. Dann prüft und bestätigt der Instandhalter den Bericht.

0:38 Suche nach dem Fehlerbild

Beim nächsten Mal sucht der neue Kollege nach dem Fehlerbild. Auch per Foto: Eine Bildsuche könnte dabei helfen. Sie sucht in den hinterlegten Fotos nach ähnlichen Schadensbildern. Mögliche Treffer führen zum damaligen Bericht. Ob der Hinweis passt, prüft er selbst.

0:54 Vorgesehene Ablage

Die geprüften Berichte gehören in Ihr Instandhaltungssystem. Wie sie dorthin kommen und wo die Daten verarbeitet werden? Das legen wir gemeinsam fest.

1:03 Passt das zu Ihnen?

Ob dieser Ablauf zu Ihrer Instandhaltung passt, prüfen wir im kostenlosen Rundgang gemeinsam. 45–60 Minuten. Den Termin wählen Sie über den Link.

Wo ist Ihre Reparaturerfahrung festgehalten?

  • Im Bericht steht eine Zeile. „Lager getauscht. Läuft wieder.“ Woran man den Schaden erkannt hat, steht nicht drin.

  • Die Antwort steckt in einem Kopf. Der Kollege, der die Störung schon einmal hatte, hat heute frei.

  • Frühere Fälle sind verstreut. Im Notizbuch, auf dem Zettel am Schaltschrank, im Ordner der Schicht.

Das sind Beispiele, keine Bestandsaufnahme Ihres Betriebs. Wo es bei Ihnen tatsächlich hakt, klären wir im Rundgang.

So könnte ein Reparaturbericht entstehen.

Ein Lagerschaden, wie er an vielen Anlagen vorkommt: an der Papiermaschine genauso wie am Förderband, an der Pumpe oder an der Werkzeugmaschine. Alle Angaben sind Beispieldaten.

  1. Ausgangslage: bisheriger Kurzbericht (Beispiel)

    „Lager getauscht. Läuft wieder.“

  2. Die Sprachnachricht (Beispiel)

    „Förderband zwei, Antrieb. Das Lager lief heiß und war laut. Im geplanten Stillstand getauscht, Rillenkugellager. Foto vom alten Lager hängt dran.“

    Alle Angaben im Entwurf stammen aus dieser Nachricht und dem Foto.

  3. Der Entwurf

    Anlage
    Förderband 2, Antrieb
    Fehlerbild
    Lager läuft heiß, Geräusch
    Foto
    altes Lager
    Vorher versucht
    offen
    Ursache
    offen
    Maßnahme
    Lager im geplanten Stillstand getauscht
    Ersatzteil
    Rillenkugellager

    Rückfrage zum offenen Feld: „Was wurde vor dem Tausch versucht?“

    Antwort eingesprochen: „Nachgeschmiert, Temperatur blieb hoch.“

  4. Bestätigt

    Vom Instandhalter geprüft und bestätigt

    Vorher versucht
    nachgeschmiert, Temperatur blieb hoch
    Ursache
    offen

    Bestätigt heißt: Der Instandhalter hat den Stand geprüft. Die Ursache bleibt als offen markiert. Eine spätere Ergänzung wird erneut fachlich geprüft.

Schematische Darstellung · Beispiel

Warum ein Beispiel? Für die Instandhaltung haben wir noch keinen Praxisfall. Gezählte Ergebnisse aus unseren eigenen Betrieben zeigen wir für die Buchhaltung →

Reparaturen dokumentieren, Erfahrung nachlesen.

Fünf Beispiele für Wissensmanagement in der Instandhaltung. Sie zeigen, wie eine Wissensdatenbank für die Instandhaltung aussehen könnte: eine Sammlung bestätigter Berichte und fachlich geprüfter Erfahrungseinträge zum Nachlesen. Bei jedem Beispiel sehen Sie, wer prüft.

Erfahrung festhalten

  1. Beispiel 1Reparaturbericht per Sprachnachricht

    Ausgangslage
    Nach der Reparatur bleibt wenig Zeit. Der Bericht wird kurz.
    Im Beispiel
    Der Instandhalter spricht ein, was er gefunden und getan hat, dazu ein Foto vom Schaden. Daraus erstellt KI einen Berichtsentwurf mit Anlage, Fehlerbild, Maßnahme und Ersatzteil. Im gezeigten Entwurf bleibt die unbekannte Ursache als offen markiert.
    Wer prüft
    Der Instandhalter. Er prüft den Entwurf und bestätigt ihn. Erst dann gilt er als Bericht.
  2. Beispiel 2Rückfragen wie im Interview

    Ausgangslage
    Im Beispielbericht fehlt eine wichtige Angabe, etwa was vor dem Tausch versucht wurde.
    Im Beispiel
    Zum offenen Feld kommt eine gezielte Rückfrage. Die Antwort wird eingesprochen und ergänzt den Entwurf. Was weiter offen ist, bleibt markiert.
    Wer prüft
    Der Instandhalter. Er prüft den ergänzten Entwurf und bestätigt ihn.
  3. Beispiel 3Erfahrungswissen vor dem Ruhestand festhalten

    Ausgangslage
    Ein erfahrener Kollege kennt die Anlage seit Jahren, vieles davon steht nirgends.
    Im Beispiel
    Ein geführtes Interview hält seine Erfahrung fest. Er antwortet per Sprache auf Fragen wie „Woran erkennen Sie ein auffälliges Lager?“ oder „Was prüfen Sie zuerst?“. Daraus entstehen Einträge als Entwurf.
    Wer prüft
    Er selbst und ein Fachkollege. Er liest seine Einträge gegen; ein Fachkollege prüft und bestätigt sie, bevor sie aufgenommen werden.
Szene aus dem Video ansehen: Rückfragen und Bestätigung
Szene aus dem Erklärvideo: Berichtsentwurf mit Rückfrage und dem Stempel „Vom Instandhalter geprüft und bestätigt“, Beispieldaten
Im Beispiel ergänzt eine Rückfrage eine fehlende Angabe. Dann prüft und bestätigt der Instandhalter den Bericht. Beispieldaten.

Vorgesehene Ablage. Bestätigte Berichte sollen in Ihr Instandhaltungssystem. Wo die Erfahrungseinträge aus Interviews liegen, legen wir gemeinsam fest. Ob und wie die Übernahme möglich ist und wo die Daten verarbeitet werden, klären wir vor jeder Umsetzung.

Frühere Fälle nachlesen

  1. Beispiel 4Suche nach Fehlerbild und Foto

    Ausgangslage
    Die Störung kommt bekannt vor. Wo der Bericht von damals steht, weiß niemand genau.
    Im Beispiel
    Wer vor der Anlage steht, beschreibt das Fehlerbild, zum Beispiel „Lager läuft heiß“. Mögliche Treffer führen zu früheren, bestätigten Berichten. Möglich wäre zusätzlich eine Suche per Foto nach ähnlichen Schadensbildern; ob das mit Ihren Fotos sinnvoll ist, müsste geprüft werden.
    Wer prüft
    Wer sucht. Ob ein früherer Fall zum heutigen passt, entscheidet der Instandhalter vor Ort. Ein ähnliches Bild belegt keine gleiche Ursache.
  2. Beispiel 5Einarbeitung neuer Kollegen

    Ausgangslage
    Neue Kollegen lernen viel über Zuruf. Wer gerade nicht da ist, kann nicht helfen.
    Im Beispiel
    Der neue Kollege sieht, was beim letzten Mal an dieser Anlage gemacht wurde: Fehlerbild, Foto, Maßnahme und, falls bekannt, die Ursache. Das geht auch in der Nachtschicht, wenn niemand zum Fragen da ist.
    Wer prüft
    Der neue Kollege, im Zweifel mit einem erfahrenen. Er prüft, ob der Hinweis passt. Die Einarbeitung durch Menschen ersetzt das nicht.
Szene aus dem Video ansehen: Suche nach dem Fehlerbild
Szene aus dem Erklärvideo: Suche nach dem Fehlerbild mit möglichen Treffern, Beispieldaten
Mögliche Treffer führen zu früheren Berichten. Ob der Hinweis passt, prüft der Mensch vor Ort. Die Suche per Foto ist eine Möglichkeit, keine Zusage.
Fünf Beispiele in der Instandhaltung, schematischErfahrung festhalten: Aus Sprachnachricht und Foto erstellt KI einen Entwurf, offene Angaben bleiben markiert, Rückfragen ergänzen ihn; der Instandhalter prüft und bestätigt. Einträge aus einem geführten Interview prüft und bestätigt ein Fachkollege. Vorgesehene Ablage für bestätigte Berichte ist Ihr Instandhaltungssystem; die Ablage der Erfahrungseinträge und die Datenverarbeitung werden vor der Umsetzung geklärt. Frühere Fälle nachlesen: Suche nach dem Fehlerbild liefert mögliche Treffer, eine Suche per Foto wäre möglich; der Mensch vor Ort prüft, ob der Hinweis passt.AErfahrung festhaltenSprachnachricht + FotoEntwurf, erstellt von KIoffen: UrsacheRückfrage zu offenemFeld, Antwort ergänztInstandhalter prüftund bestätigtOffene Angaben bleiben sichtbarbestätigter BerichtAblage vorgesehen:Ihr InstandhaltungssystemGeführtes InterviewEinträge als EntwurfFachkollege prüftund bestätigtbestätigter EintragAblage: gemeinsam festlegenspäter zum Nachlesen vorgesehenBFrühere Fälle nachlesenFehlerbild beschreibenmögliche Trefferfrüherer Berichtmöglich: Suche per FotoNeu im Teamfrühere Fälle an dieser AnlageMensch vor Ort prüft, ob derHinweis zum heutigen Fall passt
Schematische Darstellung · Beispiel Mensch prüft offene Angabe im Bericht gestrichelt: Möglichkeit bzw. vor der Umsetzung zu klären„mögliche Treffer“: keine Zusage zur Trefferqualität

Schematische Darstellung · Beispiel

Der nächste Schritt

Ihr nächster Schritt: der kostenlose Rundgang.

Im zweiten Gespräch bekommen Sie unsere schriftliche Auswertung: Passt der Ansatz zu Ihren Abläufen, und welcher nächste Schritt wäre sinnvoll? Auch „lohnt sich nicht“ kann das Ergebnis sein.

  1. Rundgang per Video, 45 bis 60 Minuten.

    Wir schauen gemeinsam auf Ihre Abläufe: wie heute berichtet, abgelegt und gesucht wird. Vorbereiten müssen Sie nichts, eine Software-Vorführung gibt es nicht.

  2. Kurzer Fragebogen.

    Wenige Minuten, per E-Mail nach dem Gespräch.

  3. Auswertungsgespräch, rund 90 Minuten.

    In der Regel innerhalb von zwei Wochen besprechen wir die schriftliche Auswertung und unsere Empfehlung.

  • Beide Gespräche kostenlos
  • Kein Verkaufsgespräch
  • Unverbindlich

Gut zu wissen

Die schriftliche Auswertung setzt voraus, dass wir den Rundgang mit Ihrem Einverständnis aufzeichnen. Sie bekommen auch die Aufnahme. Voraussetzung ist, dass die Entscheider Ihres Betriebs teilnehmen. Die Instandhaltungsleitung oder ein erfahrener Instandhalter sollte zusätzlich dabei sein, wenn diese Sicht sonst fehlt. Zugang zu Ihren Systemen brauchen wir dafür nicht.

Sie sprechen mit Lukas Stache und Michael Rahm, den Gründern der Erzmagier GmbH.

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Möchten Sie das intern besprechen?

Teilen Sie die Beispiele mit Ihrer Geschäftsführung und den Verantwortlichen für Ihr Instandhaltungssystem. Für den Rundgang müssen die Entscheider Ihres Betriebs dabei sein, gern gemeinsam mit Ihnen.

Das Wichtigste in drei Punkten

  1. Worum es geht: Reparaturberichte per Sprache erstellen, vom Instandhalter bestätigt, und frühere Fälle nachlesen. Alles hier ist ein Beispiel.
  2. Was vor einer Umsetzung zu klären wäre: welche Abläufe passen, ob und wie Ihr Instandhaltungssystem angebunden werden kann, wo die Daten verarbeitet werden, wer zuständig ist.
  3. Die nächste Entscheidung: ob ein begrenzter Versuch sinnvoll erscheint. Unsere schriftliche Einschätzung dazu erhalten Sie im zweiten Gespräch des kostenlosen Rundgangs.

Häufige Fragen

Schreibt die Software die Berichte allein?

Nein. Im Beispiel erstellt KI aus der Sprachnachricht einen Entwurf; die unbekannte Ursache bleibt darin als offen markiert. Der Instandhalter prüft den Entwurf und bestätigt ihn; erst dann gilt er als Bericht. Einträge aus einem Interview prüft und bestätigt ein Fachkollege, bevor sie aufgenommen werden.

Setzen Sie das schon irgendwo ein?

Für die Instandhaltung zeigen wir hier ein Beispiel, noch keinen Praxisfall. Deshalb nennen wir keine Zahlen. Gezählte Ergebnisse aus unseren eigenen Betrieben zeigen wir für die Buchhaltung. Ob ein begrenzter Versuch an einer Anlage für Sie sinnvoll ist, klären wir im Rundgang.

Welche Instandhaltungssysteme lassen sich anbinden?

Ein Austausch Ihres vorhandenen Systems ist keine Voraussetzung für den Rundgang. Die bestätigten Berichte sollen dort abgelegt werden. Ob und wie das möglich ist, hängt davon ab, was Ihr System dafür anbietet und wer es bei Ihnen betreut. Das klären wir vor einer Umsetzung gemeinsam mit den Verantwortlichen.

Wo werden die Daten verarbeitet, und wer hört die Aufnahmen?

Das legen wir vor jeder Umsetzung schriftlich mit Ihnen fest: welche Daten verarbeitet werden (Sprachaufnahmen, Fotos, Berichte), wo das geschieht, wer darauf zugreifen darf und wie lange Aufnahmen aufbewahrt werden. Welche Möglichkeiten es für Ihren Betrieb gibt, besprechen wir im Rundgang; soll Ihr Betriebsrat mitreden, planen wir das ein. Für den Rundgang selbst brauchen wir keinen Zugang zu Ihren Systemen; wie wir mit der Aufzeichnung des Rundgangs umgehen, steht auf der Seite zum Rundgang.

Wie gut findet die Suche per Foto ähnliche Schäden?

Das können wir vorab nicht zusagen. Eine Bildsuche könnte ähnliche Schadensbilder in hinterlegten Fotos suchen. Ob das mit Ihrem Bildbestand sinnvoll möglich ist, müsste geprüft werden. Ein ähnliches Bild belegt keine gleiche Ursache; ob ein früherer Fall passt, entscheidet der Mensch vor Ort.

Was kostet der Rundgang, und wie viel Zeit braucht er?

Nichts. Das erste Gespräch dauert 45 bis 60 Minuten, der Fragebogen wenige Minuten, das Auswertungsgespräch rund 90 Minuten. Über Preise sprechen wir erst, wenn klar ist, was für Sie sinnvoll ist.

Reden wir über Ihre Instandhaltung.

Buchen Sie den kostenlosen Rundgang direkt im Kalender. Oder schreiben Sie uns zwei Sätze: Wo fehlen Ihnen bei Reparaturen Angaben oder Erfahrungen aus früheren Fällen?

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Öffnet unseren Terminplan bei Google Kalender. Bestätigung und Videolink kommen per E-Mail.

Lieber schreiben? Zwei Sätze reichen, wir melden uns persönlich.

Wir verwenden Ihre Angaben nur, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Keine Weitergabe, kein Newsletter. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Passt gut, wenn …

  • Ein Ablauf wiederholt sich täglich und kostet Zeit.
  • Daten liegen in mehreren Programmen und werden von Hand übertragen.
  • Antworten stehen irgendwo in Dokumenten oder in einem Kopf.
  • Sie wollen in den nächsten drei Monaten etwas umsetzen, nicht erst irgendwann.

Passt nicht, wenn …

  • Sie eine fertige Software von der Stange suchen, die morgen läuft.
  • Niemand im Betrieb entscheiden darf, was freigegeben wird.
  • Sie in den nächsten drei Monaten nichts umsetzen wollen.

Lukas & Michael · Erzmagier GmbH · Zeil am Main